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Die "PHLeddermäuse" treiben seit dem Wintersemester 2003/04 ihr Unwesen. Studierende und Dozenten der PH Ludwigsburg stellen im Seminarrahmen Texte zusammen, ergänzen Musikalisches, proben und schockieren am Ende der Vorlesungszeit ihr Publikum im Lit-Café...

2004 "Ideal und Wirklichkeit"
2005 "Wiener Schmäh"
2005 "Pott-Purrée"
2006 "Zeit-los-ungen"
2007 "Picasso"


Inga H. kommt neu in die Klasse (1). Charly und Caro wundern sich über ihren Freund Andy (2), der sich mit Inga anfreundet und für den seine alten Kumpel auch im Freibad nur noch Luft sind (3). Charly macht sich Gedanken (4). Auf dem Schulhof taucht Ali auf (5), er dealt mit Drogen. Die Zeugnisse stehen ins Haus und für Charly und Andy sieht es nicht gut aus (6). Andy bleibt sitzen (7) und haut von zuhause ab - auch Inga ist verschwunden. Die Eltern von Inga, Andy und Charly treffen sich (8). Frau Wilke geht mit Charly zur Polizei und möchte gegen Ali Anzeige erstatten (9). Charly entdeckt Andy und Inga, die von Ali im Auto mitgenommen werden. Charly lässt sich von Caro nicht zurückhalten und wird von Ali ebenfalls mitgenommen (10). Inga, Andy und Charly kommen zu Kutte in eine Fixer-WG (11). Alles dreht sich nur um Geld und Drogen. Die Jungen und Mädchen klauen und schaffen an, um Geld für den nächsten Druck zu bekommen (12). Die Polizei startet eine Razzia und Buffy flüchtet mit Inga, Andy und Charly in einen Keller (13). Dort erzählt Inga ihre Geschichte. Kurz darauf bricht S auf der Straße zusammen (14). Andy und Charly bitten Ali um Hilfe (15). Schließlich bekommt Inga von Ali Stoff, Andy wird von ihm niedergeschlagen. Während Charly die Sanitäter ruft, flüchtet Inga aus Alis Wohnung (16). Am nächsten Morgen liest man in der Zeitung vom Drogenopfer Inga H., das sich den Goldenen Schuss gesetzt hat.  

Nach der Lektüre des Buches im Schuljahr 2002/2003 hatte Caroline Dinkelacker (8c) den Roman als Theaterstück umgeschrieben. Seit Oktober 2003 probten die Schüler/innen gemeinsam mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Lehrern der Realschule am Goldberg und führten das Stück am 5. und 6. Februar 2004 in der Schule auf.


Familie Glotz schaut fern: Verkaufssendungen, Nachrichten, Kinderprogramm, Talkshows, Daily Soaps, Spielfilme und zwischendrin viel Werbung. Sie sehen gern und lange fern und sind doch kurzsichtig. Sie meinen zu wissen, was auf der Welt passiert, haben sich aber nichts zu sagen. Ihr Leben spielt sich nebeneinander vor dem Fernseher im Wohnzimmer ab. Tochter Jessica Glotz und ihre Freundinnen tanzen gern - ihr größter Traum: bei einer Casting-Show mitmachen und gewinnen, Berühmtsein und die große Welt kennen lernen. Das Fernsehen lässt die Grenzen von Fiktion und Realität verschwimmen: »Nichts ist unmöglich!« So plaudert die Mutter bei der Fernsehpsychologin über ihr Brillenproblem, die Tochter tanzt sich mit ihrer Tanzformation bei einer Casting-Show zum Sieg und lernt anschließend die Kehrseite des schnellen Erfolgs kennen: Tourneestress, Hotelzimmer, kreischende Fans und keine Zeit mehr für Freunde, die Schule oder Familie. Hinter der Fassade des maßgeschneiderten Agenten ihrer Majestät, verbirgt sich Bond, der staubsaugende Pantoffelheld. Auch die Zuschauer spielen Lifepublikum und klatschen auf Kommando der Einweiserin, um dem Fernsehpublikum Atmosphäre ins heimische Wohnzimmer zu bringen.
Lieder und kurze Prosatexte nehmen die aufgefächerte Programmvielfalt kritisch unter die Lupe und kommentieren das Geschehen. »Mattscheibe«, eine »Theaterstückelei rund ums Fernsehen«, ist ein kooperatives Musicalprojekt von Schülern und Lehrern der Realschule am Goldberg mit Studierenden und Dozenten der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. In einem Schreibseminar wurden Ideen zum Stichwort Mattscheibe gesammelt, Texte verfasst und zu einem Stück montiert.
Seit Anfang Februar 2005 probten Musiker, Sänger, Tänzer und Schauspieler an den Szenen, die teilweise als Filmsequenzen abgedreht wurden und während der Aufführungen am 21. und 22. März 2005 ab 19.30 Uhr im Foyer der Realschule am Goldberg in Sindelfingen eingespielt. Über vierzig Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 haben sich freiwillig für das Projekt gemeldet und fieberten der Premiere entgegen.
Deutsch-Studierende der PH, die teilweise im Erweiterungsstudium Spiel- und Theaterpädagogik belegt haben, sammelten bühnenpraktische Erfahrung und erprobten sich in der Regiearbeit. Konrektor Rainer Ruess zeichnete für den musikalischen Part verantwortlich, Techniklehrer Ulrich Mundt-Tichy übernahm nicht nur die Rolle von Vater Werner Glotz, sondern betreute auch den Kulissenbau. Kunsterzieherin Cordula Bort war mit dem Bühnenbild und der Öffentlichkeitsarbeit des Projekts betraut, Andrea Abendschein kümmerte sich um Kostüme. Sabine Rachel-Matt und Jennifer Haack von der RSG unterstützten den PH-Dozenten Michael Gans bei der Koordination des Musicals.


Seit Oktober 2005 arbeiteten Schüler, Eltern und Lehrer der Realschule am Goldberg in Sindelfingen mit Studenten und Dozenten der PH Ludwigsburg zusammen an einem Musical. Nach der "Einbahnstraße" 2004 und "Mattscheibe" 2005 war es das dritte Kooperationsprojekt zwischen Schule und Hochschule.
Dieses Mal ging es um das Stichwort "Verboten". Das Musical hat viele Verfasser: Schüler und Lehrer der RSG und Studenten der PH sammelten Ideen, schrieben und veränderten Texte udn Lieder zum Thema. Entstanden ist ein Programm mit Verboten quer durch die Menschheitsgeschichte: Vom Sündenfall im Paradies, dem Brudermord von Kain an Abel, dem Apfelschuss von Wilhelm Tell, über Diskriminierung und Bücherverbrennung im Dritten Reich, bis hin zur verbotenen Liebe zwischen Lehrer und Schülerin reichte die Palette der dargebotenen Szenen. Dazwischen wurde gesungen, getanzt und live musiziert.
Seit Mitte Februar 2006 wurde geprobt, wurden Kulissen gebaut, Requisiten gesammelt und Kostüme genäht. Über 90 Mitwirkende zählte die Produktion vor und hinter den Kulissen. Die Aufführungen waren am 10. und 11. April 2006 im Foyer der RSG in Sindelfingen.

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